MAUERN ZWISCHEN ARM UND REICH

VON GLOBALEN FLUCHTBEWEGUNGEN UND ABSCHOTTUNGSPOLITIK

Für flüchtende Menschen aus aller Welt ist die Reise durch Mexiko schon seit vielen Jahren ein Albtraum. Das Land hat 2015 ca. 200.000 Zentralamerikaner_innen abgeschoben; mehr als die USA.

Bereits im Süden Mexikos machen Bundes- und Migrationspolizei regelrecht Jagd auf Menschen ohne gültige Aufenthaltspapiere.
Die Fluchtursachen sind komplex und vielfältig, insbesondere ökonomische Ungleichverteilung und anhaltende Gewalt vertreiben immer mehr Menschen.

Auch Unterstützer_innen von Geflüchteten werden immer wieder bedroht und können oft nur unter dem Schutz der Kirche arbeiten.

Filmemacher Hauke Lorenz engagiert sich seit vielen Jahren für diese Menschen. In seinem Film „Viacrucis Migrante – Kreuzweg der Migrant_innen“ kommen sie zu Wort und erzählen von ihren Erfahrungen und ihren Wünschen für die Zukunft.

Der Projekttag spannt den Bogen von Mittelamerika auch bis nach Europa und zum Mittelmeer. Haltung und Verantwortung des globalen Nordens werden hier ebenso thematisiert wie unterschiedliche Ausgangslagen und Zugänge in unserer Migrationsgesellschaft.

Die Veranstaltung kann auf Spanisch oder Deutsch durchgeführt werden.

Hauke Lorenz’ Film »Viacrucis Migrante – Kreuzweg der Migrant_innen« eignet sich für den Unterricht und kann über den Thede-Verleih im Kino angeschaut werden. Informationen, auch zu didaktischen Begleitmaterialien, unter: www.viacrucismigrante.com.

Dauer: 3 Stunden
Ort: Open School oder in der Schule
Preis: 140 EURO

Kann über die Openschool21 gebucht werden.

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Viacrucis Migrante – Kreuzweg der Migrant_innen (2016)

„Viacrucis Migrante“ ist ein Dokumentarfilm über Männer, Frauen und Kinder, die vor den existenziell bedrohlichen Verhältnissen in ihren Heimatländern Honduras, El Salvador und Guatemala Richtung Norden fliehen. Sie begeben sich auf eine lebensgefährliche Reise mit ungewissem Ausgang. Kurz hinter der südmexikanischen Grenze finden sie eine Herberge mit Menschen, die ihnen dabei helfen wollen, das Martyrium der mindestens 1.700 Kilometer langen Reise Richtung USA zu überstehen.

www.viacrucismigrante.com

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Fest der Hoffnung

Deutschlandjahr in Mexiko – Solidarität mit geflüchteten Menschen und Migrant_innen in Mexiko und Deutschland

„Wenn du die Leute zu einer Veranstaltung über Migration und Menschenrechte einlädst, dann kommt niemand. Das kannst du vergessen.“ sagte Ramón Márquez zu mir, nachdem wir meinen ersten Dokumentarfilm „Viacrucis Migrante – Kreuzweg der Migrant_innen“ als Side-Event einer Tagung des UN-Menschenrechtsrates in Genf vorgeführt hatten. Márquez ist der Direktor der Migrant_innenherberge La72 im Süden Mexikos. In „Viacrucis Migrante“ fliehen Männer, Frauen und Kinder, die vor existenziell bedrohlichen Verhältnissen in ihren Heimatländern Honduras, El Salvador und Guatemala in Richtung Norden stehen. Fest der Hoffnung weiterlesen

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Abschluss der Dreharbeiten und Ausblick

Bei den Dreharbeiten am Karfreitag - Kreuzweg der Migranten in Tenosique, Tabasco
Bei den Dreharbeiten am Karfreitag – Kreuzweg der Migranten in Tenosique, Tabasco

Vía Crucis Migrante wird ein Film über die Überwindung von Elend und Not durch Kraft aus dem Glauben.

Die Dreharbeiten sind abgeschlossen. Das Thema ist geblieben. Nach der Karwoche haben wir versucht, die Geschichten unserer Protagonisten_innen weiter zu verfolgen um diese zu ende erzählen zu können. Auch wenn die Geschichte nun eine andere als die vorab geplante ist, bin ich doch zuversichtlich, dass wir einen spannenden Film schneiden können.

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Mexiko macht Jagd auf Transitmigranten_innen

Seit August 2014 ist der mexikanische Staat laut verschiedenen Quellen dazu übergegangen Migranten zu jagen. An der Südgrenze Mexikos herrscht unter vielen Bewohnern der Gegend eine ausländerfeindliche Stimmung. Mexiko macht Jagd auf Transitmigranten_innen weiterlesen

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Crowdfunding für Dokumentarfilmprojekt gestartet

Der Viacrucis Migrante wird dieses Jahr in einem anderen Rahmen als letztes Jahr stattfinden. Unser Protagonist teilte uns mit, dass zivilgesellschaftliche Organisationen die mit Migranten_innen arbeiten, sich nach einer intensiv Debatte gegen einen Aufbruch als Karawane entschieden hätten. Grund dafür ist, dass das ‚Programa Frontera Sur‘ einen Rückschritt gegenüber des Erfolges vom letzten Jahr bedeutet. Im Süden Mexikos fände momentan eine fürchterliche Repression gegenüber Migranten_innen statt und die Regierung Mexikos würde keine weitere Karawane tolerieren. Die Geistlichen möchten Provokationen vermeiden, die den Migranten_innen Schaden zufügen würden. Crowdfunding für Dokumentarfilmprojekt gestartet weiterlesen

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Sondersendung „Flüchtlinge in Hamburg“

Perspektiven jugendlicher Flüchtlinge in Bergedorf, ein Theaterprojekt in Wilhelmsburg und ein Stadtteilrundgang in Harburg. Während der letzten Monate haben wir uns in der Redaktion gefragt, wie es für Flüchtlinge ist, ein neues Leben in der Hansestadt zu beginnen. Wir haben Menschen getroffen, die bei uns ein neues Zuhause suchen oder anderen eins anbieten. In zwei Experteninterviews sprechen wir mit Dr. Ali Fatih und Sidonie Fernau über Willkommens-Kultur und Vorurteile in unserer Stadt. Eine Sondersendung der TIDE-TV-Ausbildungsredaktion. Lasst euch überraschen!

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„Am besten, man bleibt in Afrika“

Transitmigration in Mailand

Migranten_innen verkaufen Freundschaftsbänder vor dem Mailänder Dom.
Foto: © Hauke Lorenz

Auf dem Platz vor dem Mailänder Dom herrscht buntes Treiben. Scharen von Tauben versammeln sich um Menschen, die Brotkrümel verstreuen. Pantomime verharren starr in ihren Positionen, Touristen lassen sich für Geld mit Polaroidkameras ablichten und Straßenhändler_innen bieten dünne bunte Freundschafts-Armbänder an. Einer von ihnen heißt Sidy. Er erzählt, dass er zunächst in seinem Herkunftsland Senegal studiert hat. Hier in Italien hat er begonnen, sein Tourismusstudium fortzusetzen. Das Geld hat jedoch nicht gereicht und nun findet er keine Arbeit. Das mache es ihm und anderen Migranten_innen besonders schwer. Und das, obwohl er Glück hatte und mit einem Studentenvisum nach Italien einreisen konnte. Durch seine Aufenthaltspapiere habe er es bei Polizeikontrollen nicht so schwer wie andere. „Am besten, man bleibt in Afrika“ weiterlesen

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