Lampedusa Flüchtlinge grüßen Ihre Familien

Wir von „Hamburg immer anders“ haben den sogenannten Lampedusa-Flüchtlingen die Gelegenheit dazu geben, ihre Familien zu grüßen und kurz von Ihrer Situation in Hamburg zu berichten.

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Rettet die alten Apfelsorten!

Rettet die alten Apfelsorten! Mit diesem Ziel vor Augen betreiben Elke und Dieter Nitz aus Hamburg Sasel seit 1982 die Appelwisch – eine der fünf letzten Streuobstwiesen in Hamburg. Hier werden jeden Herbst mehrere Tonnen Äpfel geerntet, der Baumbestand der Nitzes umfasst 100 verschiedene Sorten. Auch die Apfelfreunde, die bei der Europom 2013 tätig waren, setzen sich für die Vielfalt der alten Apfelsorten ein. Bei dem internationalen Apfelfestival, das dieses Jahr im Botanischen Garten veranstaltet wurde, konnten Besucher nicht nur viele Äpfel probieren, sondern sich auch über alte Sorten und die Bedeutung von Streuobstwiesen für unserer Umwelt informieren. Wir hatten dort die Möglichkeit mit Projektleiter und Pomologe Ulrich Kubina zu sprechen.

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SOS-Europa

S.O.S. Europa: Mit dem Flashmob am Strand machten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Camps auf Lampedusa gemeinsam mit den Einheimischen auf die Kampagne „When you don’t exist“ aufmerksam. © Dario Sarmandi

 

Tausende Bootsflüchtlinge aus Afrika sind in den vergangenen Jahren auf der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa angekommen. Die Situation in den überfüllten Auffanglagern war oft katastrophal. Vom 14. bis 21. Juli fand auf der Insel zum zweiten Mal ein Human Rights Camp statt. Junge Menschen aus aller Welt kamen dort zusammen, um sich für einen besseren Schutz für Flüchtlinge an den EU-Außengrenzen einzusetzen. SOS-Europa weiterlesen

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„Am besten, man bleibt in Afrika“

Transitmigration in Mailand

Migranten_innen verkaufen Freundschaftsbänder vor dem Mailänder Dom.
Foto: © Hauke Lorenz

Auf dem Platz vor dem Mailänder Dom herrscht buntes Treiben. Scharen von Tauben versammeln sich um Menschen, die Brotkrümel verstreuen. Pantomime verharren starr in ihren Positionen, Touristen lassen sich für Geld mit Polaroidkameras ablichten und Straßenhändler_innen bieten dünne bunte Freundschafts-Armbänder an. Einer von ihnen heißt Sidy. Er erzählt, dass er zunächst in seinem Herkunftsland Senegal studiert hat. Hier in Italien hat er begonnen, sein Tourismusstudium fortzusetzen. Das Geld hat jedoch nicht gereicht und nun findet er keine Arbeit. Das mache es ihm und anderen Migranten_innen besonders schwer. Und das, obwohl er Glück hatte und mit einem Studentenvisum nach Italien einreisen konnte. Durch seine Aufenthaltspapiere habe er es bei Polizeikontrollen nicht so schwer wie andere. „Am besten, man bleibt in Afrika“ weiterlesen

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„Ich wäre lieber gestorben“…

…als im Mittelmeer aufgegriffen und nach Nordafrika zurückgebracht worden zu sein. So furchtbar haben Migranten_innen in dem Dokumentarfilm Closed Sea die sogenannten Pushback-Operationen wahrgenommen. Erst seit den Konflikten in Libyen ist diese Praxis durch die europäische Grenzschutzagentur Frontex koordinierte Operationen ausgesetzt. Entsprechende Abkommen zwischen Italien und  Libyen bestehen aber weiterhin.
Doch nicht alle Migranten_innen werden sofort zurückgeschoben. Während der letzten Jahre sind zehntausende auf See gerettet worden und auf der italienischen Insel Lampedusa gestrandet. Bewohner_innen der Insel sprechen von einer Krise, die in den Jahren 2009 und 2011 ihre Höhepunkte hatte. Den Inselbewohnern_innen zufolge waren auf Lampedusa im vergangenen Jahr viel mehr als die offiziellen 50.000 Migranten_innen. „Ich wäre lieber gestorben“… weiterlesen

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Flughafentransit

Viele Reisende übernachten am Flughafen Mailand Malpensa. Foto: © Hauke Lorenz

Um 23:30 Uhr betrete ich den Abfertigungsbereich des Flughafens Mailand Malpensa. Auf den Wartebänken sind die einzelnen Sitze durch Armlehnen getrennt. Irgendwie schaffen es doch erstaunlich viele Leute darauf zu schlafen, Arme und Beine in Richtung Rückenlehne und den Rücken zum Wartebereich oder im Sitzen. Im Restaurantbereich sind die einzigen Liegen ohne Armlehnen bereits besetzt. Nach etwa einer halben Stunde schaffe ich es, mich für eine halbwegs ruhige Ecke zu entscheiden und schlafe relativ schnell ein.

– Transit- also auf der Durchreise sein ist nicht unbedingt ein angenehmer Zustand. Egal ob Hotel, Lounge, Couchsurfing oder – wie ich – auf dem Boden in einer Ecke der Schalterhalle. Die Unterbrechung der Reise ist anstrengend. Man ist nicht zu Hause und nicht am Ziel der Reise angekommen. Entspannung ist ein ferner Traum. Fern erinnere ich mich an den Film Terminal. Tom Hanks wusste nicht, wie lange er in diesem Zustand verharren würde. Ich bin aber nicht eingesperrt. Ich habe mein Gepäck abgeholt und kann das Gebäude theoretisch jederzeit verlassen, wenn mir danach ist. Flughafentransit weiterlesen

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Die Mühen der Bürgerbeteiligung – Südamerikas Linksregierungen besuchten erstmals Sozialgipfel der Zivilgesellschaft

Dialog zwischen Regierung und Zivilgesellschaft in Foz de Iguazu. Foto: Hauke Lorenz

Die südamerikanischen Linksregierungen haben sich mehr Bürgerbeteiligung verschrieben. Dennoch bleibt ein Spannungsverhältnis zwischen Regierungen und Zivilgesellschaft normal. Beim 10. MERCOSUR- Sozialgipfel im brasilianischen Foz do Iguazu gab es Annäherungen.

Es war ein Zeichen der Wertschätzung: Luiz Inácio Lula da Silva (Brasilien), Fernando Lugo (Paraguay) und José Mujica (Uruguay) besuchten vor dem halbjährlich stattfindenden Präsidententreffen des Gemeinsamen Marktes des Südens (MERCOSUR) erstmals den zum zehnten Mal ausgetragenen regionalen Sozialgipfel. Dieser Besuch in Foz de Iguazu stellt eine bedeutsame Richtungsänderung im Dialog zwischen Regierungen und Zivilgesellschaft dar, waren es doch in den letzten Jahren Delegierte der Zivilgesellschaft, die zu dem Gipfel der Präsidenten reisen mussten, um ihre Forderungen zu überreichen. Die Mühen der Bürgerbeteiligung – Südamerikas Linksregierungen besuchten erstmals Sozialgipfel der Zivilgesellschaft weiterlesen

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(Transit-)Migration

Unabhängig von Gründen für Migration beschreibt die Internationale Organisation für Migration (IOM) internationale Migration als:

„Movement of persons who leave their country of origin, or the country of habitual residence, to establish themselves either permanently or temporarily in another country. An international frontier is therefore crossed.“ (IOM 2004:33).

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