¡MAIZ! Oder wer regiert die Welt?

Am 27.04.2018 organisierte und moderierte ich für das Projekt zeitAlter – Generation Global in der W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik eine Performance mit anschließender Podiumsdiskussion:

¡Maíz! Oder wer ernährt die Welt?
Frage der Veranstaltung war: Wer ernährt die Welt und zu welchem Preis? Im Jahr 2050 wird es ca.  9,7 Mrd. Menschen auf der Erde geben. Um diese ernähren zu können, setzt die Industrie auf agrochemische Mittel und verändertes Saatgut. Warum verkaufen transnationale Konzerne Pestizide im Globalen Süden, die hier schon lange verboten sind? Wie sollen sich die Menschen ernähren, die sich kein Bio leisten können? Und warum wird das agrarindustrielle Modell als angeblich einziges effizientes System auch durch die deutsche Entwicklungszusammenarbeit propagiert? Führt die Industrialisierung der Landwirtschaft eigentlich zu Flucht und Migration?

Zu Gast waren das transnational besetzte Kollektiv Tonalli aus Köln sowie Expert_innen für die Podiumsdiskussion: Peter Clausing, Pestizid Aktions- Netzwerk, PAN; Sandra Blessin, Agrar Koordination; Christian Schliemann, European Center for Human and Constitutional Rights, ECCHR und Santiago Penedo vom Kollektiv tonalli.

Die Veranstaltung wurde von TIDE – Hamburgs Communitysender und Ausbildungskanal aufgezeichnet und ausgestrahlt. Sie ist on Demand bei Youtube verfügbar und unten eingebettet.

Veranstalter: Projekt zeitAlter – Generation Global (W3), Romerotage Hamburg, Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. (PAN Germany), Agrar Koordination, Amnesty International (CASA), Zentrum für Mission und Ökumene – Nordkirche weltweit, treemedia e.V.

Die Podiumsdiskussion kann hier angeschaut werden:

Performance:

Ankündigung: https://www.w3-hamburg.de/wer-ernaehrt-die-welt-und-zu-welchem-preis

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MAUERN ZWISCHEN ARM UND REICH

VON GLOBALEN FLUCHTBEWEGUNGEN UND ABSCHOTTUNGSPOLITIK

Für flüchtende Menschen aus aller Welt ist die Reise durch Mexiko schon seit vielen Jahren ein Albtraum. Das Land hat 2015 ca. 200.000 Zentralamerikaner_innen abgeschoben; mehr als die USA.

Bereits im Süden Mexikos machen Bundes- und Migrationspolizei regelrecht Jagd auf Menschen ohne gültige Aufenthaltspapiere.
Die Fluchtursachen sind komplex und vielfältig, insbesondere ökonomische Ungleichverteilung und anhaltende Gewalt vertreiben immer mehr Menschen.

Auch Unterstützer_innen von Geflüchteten werden immer wieder bedroht und können oft nur unter dem Schutz der Kirche arbeiten.

Filmemacher Hauke Lorenz engagiert sich seit vielen Jahren für diese Menschen. In seinem Film „Viacrucis Migrante – Kreuzweg der Migrant_innen“ kommen sie zu Wort und erzählen von ihren Erfahrungen und ihren Wünschen für die Zukunft.

Der Projekttag spannt den Bogen von Mittelamerika auch bis nach Europa und zum Mittelmeer. Haltung und Verantwortung des globalen Nordens werden hier ebenso thematisiert wie unterschiedliche Ausgangslagen und Zugänge in unserer Migrationsgesellschaft.

Die Veranstaltung kann auf Spanisch oder Deutsch durchgeführt werden.

Hauke Lorenz’ Film »Viacrucis Migrante – Kreuzweg der Migrant_innen« eignet sich für den Unterricht und kann über den Thede-Verleih im Kino angeschaut werden. Informationen, auch zu didaktischen Begleitmaterialien, unter: www.viacrucismigrante.com.

Dauer: 3 Stunden
Ort: Open School oder in der Schule
Preis: 140 EURO

Kann über die Openschool21 gebucht werden.

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