Fest der Hoffnung

Deutschlandjahr in Mexiko – Solidarität mit geflüchteten Menschen und Migrant_innen in Mexiko und Deutschland

„Wenn du die Leute zu einer Veranstaltung über Migration und Menschenrechte einlädst, dann kommt niemand. Das kannst du vergessen.“ sagte Ramón Márquez zu mir, nachdem wir meinen ersten Dokumentarfilm „Viacrucis Migrante – Kreuzweg der Migrant_innen“ als Side-Event einer Tagung des UN-Menschenrechtsrates in Genf vorgeführt hatten. Márquez ist der Direktor der Migrant_innenherberge La72 im Süden Mexikos. In „Viacrucis Migrante“ fliehen Männer, Frauen und Kinder, die vor existenziell bedrohlichen Verhältnissen in ihren Heimatländern Honduras, El Salvador und Guatemala in Richtung Norden stehen. Fest der Hoffnung weiterlesen

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Abschluss der Dreharbeiten und Ausblick

Bei den Dreharbeiten am Karfreitag - Kreuzweg der Migranten in Tenosique, Tabasco
Bei den Dreharbeiten am Karfreitag – Kreuzweg der Migranten in Tenosique, Tabasco

Vía Crucis Migrante wird ein Film über die Überwindung von Elend und Not durch Kraft aus dem Glauben.

Die Dreharbeiten sind abgeschlossen. Das Thema ist geblieben. Nach der Karwoche haben wir versucht, die Geschichten unserer Protagonisten_innen weiter zu verfolgen um diese zu ende erzählen zu können. Auch wenn die Geschichte nun eine andere als die vorab geplante ist, bin ich doch zuversichtlich, dass wir einen spannenden Film schneiden können.

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Mexiko macht Jagd auf Transitmigranten_innen

Seit August 2014 ist der mexikanische Staat laut verschiedenen Quellen dazu übergegangen Migranten zu jagen. An der Südgrenze Mexikos herrscht unter vielen Bewohnern der Gegend eine ausländerfeindliche Stimmung. Mexiko macht Jagd auf Transitmigranten_innen weiterlesen

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Crowdfunding für Dokumentarfilmprojekt gestartet

Der Viacrucis Migrante wird dieses Jahr in einem anderen Rahmen als letztes Jahr stattfinden. Unser Protagonist teilte uns mit, dass zivilgesellschaftliche Organisationen die mit Migranten_innen arbeiten, sich nach einer intensiv Debatte gegen einen Aufbruch als Karawane entschieden hätten. Grund dafür ist, dass das ‚Programa Frontera Sur‘ einen Rückschritt gegenüber des Erfolges vom letzten Jahr bedeutet. Im Süden Mexikos fände momentan eine fürchterliche Repression gegenüber Migranten_innen statt und die Regierung Mexikos würde keine weitere Karawane tolerieren. Die Geistlichen möchten Provokationen vermeiden, die den Migranten_innen Schaden zufügen würden. Crowdfunding für Dokumentarfilmprojekt gestartet weiterlesen

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Sondersendung „Flüchtlinge in Hamburg“

Perspektiven jugendlicher Flüchtlinge in Bergedorf, ein Theaterprojekt in Wilhelmsburg und ein Stadtteilrundgang in Harburg. Während der letzten Monate haben wir uns in der Redaktion gefragt, wie es für Flüchtlinge ist, ein neues Leben in der Hansestadt zu beginnen. Wir haben Menschen getroffen, die bei uns ein neues Zuhause suchen oder anderen eins anbieten. In zwei Experteninterviews sprechen wir mit Dr. Ali Fatih und Sidonie Fernau über Willkommens-Kultur und Vorurteile in unserer Stadt. Eine Sondersendung der TIDE-TV-Ausbildungsredaktion. Lasst euch überraschen!

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„Am besten, man bleibt in Afrika“

Transitmigration in Mailand

Migranten_innen verkaufen Freundschaftsbänder vor dem Mailänder Dom.
Foto: © Hauke Lorenz

Auf dem Platz vor dem Mailänder Dom herrscht buntes Treiben. Scharen von Tauben versammeln sich um Menschen, die Brotkrümel verstreuen. Pantomime verharren starr in ihren Positionen, Touristen lassen sich für Geld mit Polaroidkameras ablichten und Straßenhändler_innen bieten dünne bunte Freundschafts-Armbänder an. Einer von ihnen heißt Sidy. Er erzählt, dass er zunächst in seinem Herkunftsland Senegal studiert hat. Hier in Italien hat er begonnen, sein Tourismusstudium fortzusetzen. Das Geld hat jedoch nicht gereicht und nun findet er keine Arbeit. Das mache es ihm und anderen Migranten_innen besonders schwer. Und das, obwohl er Glück hatte und mit einem Studentenvisum nach Italien einreisen konnte. Durch seine Aufenthaltspapiere habe er es bei Polizeikontrollen nicht so schwer wie andere. „Am besten, man bleibt in Afrika“ weiterlesen

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