Abschluss der Dreharbeiten und Ausblick

Bei den Dreharbeiten am Karfreitag - Kreuzweg der Migranten in Tenosique, Tabasco
Bei den Dreharbeiten am Karfreitag – Kreuzweg der Migranten in Tenosique, Tabasco

Vía Crucis Migrante wird ein Film über die Überwindung von Elend und Not durch Kraft aus dem Glauben.

Die Dreharbeiten sind abgeschlossen. Das Thema ist geblieben. Nach der Karwoche haben wir versucht, die Geschichten unserer Protagonisten_innen weiter zu verfolgen um diese zu ende erzählen zu können. Auch wenn die Geschichte nun eine andere als die vorab geplante ist, bin ich doch zuversichtlich, dass wir einen spannenden Film schneiden können.

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Sondersendung “Flüchtlinge in Hamburg”

Perspektiven jugendlicher Flüchtlinge in Bergedorf, ein Theaterprojekt in Wilhelmsburg und ein Stadtteilrundgang in Harburg. Während der letzten Monate haben wir uns in der Redaktion gefragt, wie es für Flüchtlinge ist, ein neues Leben in der Hansestadt zu beginnen. Wir haben Menschen getroffen, die bei uns ein neues Zuhause suchen oder anderen eins anbieten. In zwei Experteninterviews sprechen wir mit Dr. Ali Fatih und Sidonie Fernau über Willkommens-Kultur und Vorurteile in unserer Stadt. Eine Sondersendung der TIDE-TV-Ausbildungsredaktion. Lasst euch überraschen!

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Die Insel spendet – Solidarität mit Flüchtlingen in Kirchdorf-Süd

Seit Ende September gibt es eine neue Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge in Wilhelmsburg. In einer alten Schule am Karl-Arnold-Ring in Kirchdorf-Süd sind 300 Menschen aus verschiedenen Ländern untergebracht. Die Menschen, die den Flüchtlingen helfen wollen, fanden sich über Facebook zusammen. Ihre Gruppe „Die Insel spendet“ wuchs innerhalb weniger Tage auf über 500 Mitglieder an. In nächster Nähe zur Unterkunft stellte die SAGA ein nicht genutztes Gebäude zur Verfügung. Die Wilhelmsburger_innen spendeten so viel, dass die freiwilligen Helfer alle Hände voll zu tun haben und einen Teil der Spenden in einem Extra-Container zwischenlagern müssen. In Kooperation mit dem Träger „Fördern und Wohnen“ organisieren sie nicht nur eine Kleiderkammer, sondern vermitteln auch Sprachunterricht, Arztbesuche und Freizeitangebote. Ihr Ziel ist, die Flüchtlinge willkommen zu heißen.

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SOS-Europa

S.O.S. Europa: Mit dem Flashmob am Strand machten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Camps auf Lampedusa gemeinsam mit den Einheimischen auf die Kampagne “When you don’t exist” aufmerksam. © Dario Sarmandi

 

Tausende Bootsflüchtlinge aus Afrika sind in den vergangenen Jahren auf der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa angekommen. Die Situation in den überfüllten Auffanglagern war oft katastrophal. Vom 14. bis 21. Juli fand auf der Insel zum zweiten Mal ein Human Rights Camp statt. Junge Menschen aus aller Welt kamen dort zusammen, um sich für einen besseren Schutz für Flüchtlinge an den EU-Außengrenzen einzusetzen. Continúa leyendo SOS-Europa

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„Am besten, man bleibt in Afrika“

Transitmigration in Mailand

Migranten_innen verkaufen Freundschaftsbänder vor dem Mailänder Dom.
Foto: © Hauke Lorenz

Auf dem Platz vor dem Mailänder Dom herrscht buntes Treiben. Scharen von Tauben versammeln sich um Menschen, die Brotkrümel verstreuen. Pantomime verharren starr in ihren Positionen, Touristen lassen sich für Geld mit Polaroidkameras ablichten und Straßenhändler_innen bieten dünne bunte Freundschafts-Armbänder an. Einer von ihnen heißt Sidy. Er erzählt, dass er zunächst in seinem Herkunftsland Senegal studiert hat. Hier in Italien hat er begonnen, sein Tourismusstudium fortzusetzen. Das Geld hat jedoch nicht gereicht und nun findet er keine Arbeit. Das mache es ihm und anderen Migranten_innen besonders schwer. Und das, obwohl er Glück hatte und mit einem Studentenvisum nach Italien einreisen konnte. Durch seine Aufenthaltspapiere habe er es bei Polizeikontrollen nicht so schwer wie andere. Continúa leyendo „Am besten, man bleibt in Afrika“

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